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" Henschels " kleines Faserlexikon

Wenn Sie auf die Fasern klicken sehen Sie eine Beschreibung des Materials.

-Viskose

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Kleiner Ratgeber TEXTILPFLEGE

Für Oberbekleidung und Wäsche werden je nach Funktion und Beanspruchung sehr unterschiedliche Stoffe verarbeitet, die auch unterschiedlicher Pflege bedürfen. Die Art der Pflegebehandlung richtet sich nach den jeweiligen Eigenschaften der Textilfasern. Wichtige Hinweise dazu gibt die in den meisten Kleidungsstücken eingenähte Empfehlung des Herstellers durch die Pflegesymbole.

Es lohnt sich, schon beim Einkauf auf die Pflegekennzeichnung zu achten. Bei der Textilpflege Zuhause spielt auch das Volumen der Kleidungsstücke eine Rolle. Es ist besser, auch waschbare größere Stücke von einer Textilreinigung bzw. einer Wäscherei pflegen zu lassen, als sie in die Waschmaschine zu stopfen. Außerdem läßt sich auf diese Weise der hohe Zeitaufwand fürs Bügeln sparen.

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Werterhalt der Kleidung
Sauberes Outfit für einen gepflegten Auftritt

Ungereinigt sollten Anzüge, Kostüme, Kleider, Jacken, Hosen und Mäntel grundsätzlich nie längere Zeit aufbewahrt werden, selbst wenn sie nur ein oder zweimal getragen wurden. Auch wenn mit dem bloßen Auge gar kein Schmutz auszumachen ist, irgendwo im Gewebe oder den Maschen hat er sich festgesetzt. Aufschläge,  Falten, Kniffe, Kanten sind besonders anfällige Stellen. In der Regel läßt es sich nicht vermeiden:  an Kragen und Taschen bleiben Spuren von Haut haften. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, entstehen im Lauf der Zeit Verfärbungen und Vergilbungen. Außerdem werden dadurch Motten und andere Schädlinge angelockt. Unangenehme Überraschungen sind dabei nicht auszuschließen, weil zunächst nicht sichtbare Schmutzstellen bei der Lagerung mit den Fasern reagieren, sich verfärben und dann nicht mehr entfernbar sind. Nur zu oft muß da ein schönes Stück all zu früh in den Altkleidersack. Die richtige Kleiderpflege in der Textilreinigung beugt da vor.

Regelmäßige Pflege der Kleidung ist nur aus Gründen der Hygiene wichtig. Es ist auch eine Frage des Werterhalts der Kleidung. Gerade für sehr hochwertige Stücke, die kurzlebige Moden überdauern sollen, ist eine umfassende Pflegebehandlung wie ein Regenerationsbad. Der edle Zwirn ist danach in Form und Farbe wieder wie neu und kann im Kleiderschrank unbeschadet auf die nächste Saison warten.

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Umweltbelastung beim Selberwaschen durch 1 kg Oberbekleidung
 
Umweltbelastung durch: Waschen und Trocknen mit Haushaltsgeräten Reinigen
Stromverbrauch
1 KWh
Heizöl/Gas
0 KWh
Wasserverbrauch
30 Liter
Abfall im Abwasser
53 g
Wiederaufzubereitender Abfall
0 g
Emissionen in die Luft
0,4 kg

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Kleiderpflege im Haushalt - professionelle Textilpflege

Das Umweltbewußtsein der Verbraucher ist gestiegen. Daher lehnen es viele ab, ihre Kleidung professionell reinigen zu lassen; sie nehmen an, dies sei weniger umweltschonend, als selbst zu Hause die Waschmaschine zu benutzen – ein Vorurteil, wie ein Vergleich der beiden Reinigungsmethoden belegt: Demnach belastet die Kleiderpflege beim Profi die Umwelt sogar weniger, wie das Waschen der Stücke im Haushalt. Nur die Handwäsche ist wirklich umweltschonender, weil sie auf stromverbrauchende Geräte verzichtet. Jedoch ist dieses Verfahren, gerade bei grober Verschmutzung der Kleidung weniger wirksam. Die heimische Waschmaschine dagegen benötigt mehr Wasser und verbraucht in etwa dieselbe Energiemenge (1 KWh) wie moderne Textilreinigungen (0,54 KWh für Strom und 0,34 KWh für Heizöl bzw. Gas, also insgesamt 0,9 KWh). Der Wasserbedarf beim Waschen mit der Maschine ist sogar um einiges höher als beim Reinigen. Zwischen 50 und 80 Liter werden pro Waschgang verbraucht. Das sind immerhin 30 Liter pro Kilo Kleidung. Ins Abwasser gelangen – zusammen mit dem entfernten Schmutz - zusätzlich noch 59 Gramm Waschmittel und Weichspüler. Die Wiederaufbereitung der Abwässer erfolgt über die Kläranlage. Bei der professionellen Textilpflege liegt der Trinkwasserverbrauch pro Kilo Kleidung gerade mal bei 0,8 Liter - das sind 97 Prozent weniger im Vergleich zur Haushaltswaschmaschine. Der Einsatz von Waschmitteln ist in der Textilreinigung um 89 Prozent geringer. Es werden lediglich 12 Gramm Waschhilfsmittel (Tenside) benötigt und das Recycling des Schmutzlösemittels erfolgt in der Maschine. Schmutz und Waschmittel werden von Spezialfirmen wiederaufbereitet, so daß diese lösemittelfrei zur Entsorgung gelangen. Die Betriebe werden regelmäßig durch akkreditierte Prüfungseinrichtungen wie das Forschungsinstitut Hohenstein, TÜV oder DEKRA kontrolliert. Moderne computergesteuerte Reinigungsmaschinen prägen heute das Bild in den Fachbetrieben. Dadurch konnte in den letzten zehn Jahren der Lösemittelverbrauch in der Textilreinigungsbranche um über 95 Prozent reduziert werden.

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Diese Seiten entstanden in Zusammenarbeit mit der Textilforschungsstelle Hohenstein und Textilpflege Schiemer.

    

 

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Stand: 26. September 2012